Hi! 😄
Die berühmte Eiskapelle wollten DF und ich uns schon lange ansehen, umso schockierter waren wir, als wir im Urlaub die Schlagzeile lasen, dass das Naturdenkmal eingestürzt war. Die Bilder in den Nachrichten zeigten die traurigen Überbleibsel der einst stolzen Schnee- und Eis-Formation. 😔
Für uns war das der finale Auslöser für die Planung unserer letzten Tour in diesem Urlaub: zumindest die Reste der Eiskapelle wollten wir uns ansehen, solange es sie noch gab. 😅
So ging es für uns um kurz vor sieben zu Fuß los an unserer Ferienwohnung in Schönau, da wir auf jeden Fall die erste Überfahrt nach St. Bartholomä erwischen wollten. Um kurz nach halb acht hatten wir den Anleger erreicht, der um diese Uhrzeit herrlich ruhig da lag. Es war kein Vergleich zu dem Touristentrubel, der sich zu späterer Stunde dort abspielte. Meiner Meinung nach ist auf der Zeil in Frankfurt weniger los. 😅
Um kurz vor acht öffnete der Ticket-Schalter und DF holten uns unsere Tickets für die Überfahrt. Auf der "Untersberg" traten wir schließlich die Fahrt über den gewaltigen Königssee an. Bei der etwa halbstündigen Überfahrt steuerten wir zunächst das Denkmal an der Falkenwand an. Dort sollen angeblich Pilger auf dem See verunglückt sein. Spannend wird es, wenn man zu dem Thema etwas weiter recherchiert. Es gibt nämlich Hinweise, dass das Unglück an einer anderen Stelle und unter fragwürdigen Umständen geschehen sein soll. Für die touristische Seefahrt macht aber die gängige Variante mehr her. 😉
Die Sicht war an diesem Tag durch die tiefhängenden Wolken etwas eingeschränkt, gleichzeitig hatten wir dadurch eine äußerst mystische Stimmung. 😄 Schließlich erreichten wir die berühmte Echo-Wand und das Elektroboot stand eine Weile auf dem Wasser, während unsere Boots-Begleiterin (oder wie man das richtig nennt...) mit ihrer Trompete ein Ständchen zum besten gab.
Darf ich ehrlich sein? So toll fand ich es persönlich nicht. Zumal ich es im Nationalpark, wo ich als Wanderer nicht in der Dämmerung unterwegs sein und keine lauten Geräusche machen soll, absolut unpassend finde. Den ganzen Tag über trötet es im Viertelstundentakt auf dem See und es hallt wirklich sehr weit. Das beißt sich für mich ein wenig...😬
Danach ging es weiter zur Haltestelle Kessel, an der ein ganzer Wanderer (nein, kein halber...) ausstieg, ehe wir die letzten Meter nach St. Bartholomä fuhren. Rein theoretisch hätten wir nun eine grandiose Sicht auf die Watzmann-Ostwand haben sollen. Der Morgennebel verhinderte das jedoch in der Praxis in großen Teilen, so dass wir nur hier und da ein paar Schemen erkennen konnten. 😅
Um 08:35 Uhr war es soweit und DF und ich stiegen in St. Bartholomä aus. Die meisten Passagiere fuhren weiter nach Salet und bereits auf der Anfahrt hatten sich viele Gesprächen um uns herum um exzessiven Alkoholkonsum gedreht.
Da waren wir froh, dass wir an der Postkarten-Motiv-Haltestelle fast alleine waren. Nur wir, die Maskottchen - und ein Laubbläser! 😖 Ja, ihr lest richtig! Und es hat die schöne Morgenstimmung ein klitzekleines wenig ruiniert...😅 Wenigstens muss ich hier im Text den Krach nicht raus schneiden. 😇
DF und ich nutzten die frühe Stunde, um die schöne Stimmung so gut wie möglich in Bildern festzuhalten, ehe wir der Beschilderung in Richtung Eiskapelle folgten. Direkt am Anleger hieß es dort 1 1/4 Stunden und wir starteten um 08:40 Uhr. 😎
Von der noch leeren Uferpromenade hatte man eine grandiose Aussicht auf den riesigen Königssee. Von dort erreichten wir zehn Minuten später eine Kreuzung, an der ebenfalls die Eiskapelle mit der gleichen Zeit angeschrieben war. Das verstehe wieder wer will. 😅 An diese Kreuzung sollten wir später zurückkommen, um zur Kühroint-Alm zu starten, aber eins nach dem anderen. 😁
Über einen breiten und luxuriösen Waldweg marschierte wir flotten Schrittes von St. Bartholomä weg. Etwa sieben Minuten nach dem letzten Wegweiser erreichten wir das nächste Schild, das nun behauptete, wir hätten noch eine Dreiviertelstunde bis zur Eiskapelle vor uns. Ups...😅 Und nein, wir sind nicht gejoggt! 😂
Wir überquerten den Eisbach und der Weg wurde schmaler und uriger. Auch steilte das Gelände deutlich auf. DF und ich folgten den Serpentinen durch den vom Morgennebel diesigen Wald. Nach etwa zwanzig Minuten erreichten wir einen weiteren Wegweiser, auf dem es hieß, dass wir noch eine Viertelstunde von der Eiskapelle entfernt waren. Die Gehzeiten waren hier äußerst großzügig angegeben worden. Das hatten wir auch schon anders erlebt. 😅
Der Aussichtspunkt direkt neben dem gelben Schild war für uns zu diesem Zeitpunkt leider nur ein Blick in dichte Suppe. Die Markierungen führten hinab in die Steinwüste, die sich am Bachbett befand. Wir passierten einige alte Fundamente. Falls jemand weiß von was diese Bauten noch stammen, wären wir dankbar für die Infos. 😄
Um 09:30 Uhr war es soweit und wir erreichten ein Warnschild, das durch die vielen Sticker daran kaum noch als solches zu erkennen war. Ab hier verließ man die offiziellen und gewarteten Wege. Auch der berühmte Berchtesgadener Weg durch die legendäre Ostwand beginnt dort.
DF und ich folgten unserem Track und den gut sichtbaren Pfadspuren. Die Spuren führten uns zunächst in die Senke in die Nähe des Eisbaches, ehe sie seitlich am Hang verliefen. Während wir uns in dem rutschigen Terrain langsam vorwärts bewegten, setzte sich die Sonne über uns durch und die Ostwand zeigte sich mehr und mehr. Mir wurde bei dem Anblick dieser gigantischen Wand ziemlich mulmig...
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| Die ersten Schneereste sind erkennbar. |
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| Rückblick in den Morgennebel. |
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| Und über allem thront die Ostwand. |
Nach der Hangquerung leiteten die Spuren wieder in die Senke an den Bach und weiter zum Wandfuß. Vor uns konnten wir die ersten Schneereste ausmachen, die sich immer noch mehr als mannshoch auftürmten. Schließlich standen wir keine 50 m mehr von den Resten der Eiskapelle entfernt. Im Vergleich zu alten Bildern war sich der Anblick, der sich uns bot, traurig und gleichzeitig sehr beeindruckend. Der letzte Bogen, der sich noch gehalten hatte, war gigantisch. Gleichzeitig rieselte überall um uns herum ständig feiner Schotter von den Wänden man hörte es überall im Eis bedrohlich knacken. Es gibt definitiv beruhigendere Geräusche...😅
Da wir so früh dran waren, waren wir die einzigen Besucher an diesem Naturmonument und so nutzten wir die Gunst der Stunde für viele Fotos und Aufnahmen. Während unsers Aufenthalts hatten sich auch die letzten Reste des Morgennebels verflüchtigt und der Rundumblick war perfekt. 😎
Gegen 10:20 Uhr traten wir den Rückweg nach St. Bartholomä an. Am letzten Wegweiser trafen wir auf zwei Ranger des Nationalparks, die zusammen mit zwei Jugendlichen ihr bestes gaben, um das Schild von der Stickerflut zu befreien. DF und ich konnten nicht anders und bedankten uns bei ihnen für ihre Mühen, woraus sich dann ein sehr spannendes Gespräch entspann. 😀 Zum einen erfuhren wir, dass die Zeitangaben auf den Schildern sich mit einer Formel berechneten, die ausschließlich Wegstrecke und Höhenmeter einbezog. Besonderheiten im Gelände und andere Dinge flossen nicht in die Kalkulation ein. Das erklärte für uns die äußerst optimistische Zeitangabe beim Abstieg vom Alpeltal einige Tage zuvor. 😅 Und darüber hinaus erzählte uns einer der Ranger, dass es früher an der Eiskapelle Skirennen im Sommer gegeben hatte. In der Mediathek des Bayrischen Rundfunks finden sich dazu Aufnahmen, die heutzutage bizarr anmuten, sich aber definitiv lohnen angeschaut zu werden. 😅 Vielen Dank nochmal an die Ranger für eure Arbeit und das sehr freundliche Gespräch. 😊
Um 11:10 Uhr erreichten DF und ich wieder den Aussichtspunkt, der nun einiges mehr zu bieten hatte. 😄 Im Anschluss ging es über den schmalen Waldweg hinab nach St. Bartolomä. Wobei wir während dieses Abstiegs noch eine denkwürdige Begegnung hatten. 😖
Im oberen Teil im Wald war der Pfad so breit, dass zwei Personen problemlos aneinander vorbeigehen konnten, aber für eine dritte Person war er zu schmal. Und genau da begann das Problem: DF und mir kam eine Schülergruppe im Alter von etwa 16 Jahren entgegen und viele von ihnen liefen quasselnd nebeneinander. Mehr als einmal wäre DF, der vor mir ging, beinahe im Gebüsch gelandet, weil sich wirklich keiner die Mühe machte auch nur einen halben Schritt zur Seite zu gehen. Irgendwann fragte DF fast verzweifelt, ob er unsichtbar sei - und so eine Zimtzicke antwortete ihm rotzfrech mit "Nee~eee!". 💢Das hat mich bemüßigt, dass ich hinter ihm etwas versetzter zur Wegmitte lief. Und immerhin eine der Grazien erschreckte sich, als sie merkte, dass ich mich nicht in Luft auflösen würde und machte Platz. 😠 Ich bin ehrlich: auf kurz oder lang wird das zu einem Tackle mit meiner Schulter führen...
Eine knappe halbe Stunde später waren DF und ich wieder in St. Bartholomä und hatten somit halb so lange gebraucht wie angeschrieben. 😅 Inzwischen hatte sich die Halbinsel in einen Touri-Hotspot verwandelt! Nun brauchte es keinen Laubbläser mehr für den "Sound der Zivilisation"! 😱
Wir passierten das Ostwand-Lager, ehe wir wieder am Königssee ankamen. Dort folgten DF und ich dem breiten und sehr schön angelegten Uferweg.😍 Von dort konnte man bereits auf die Wand blicken, in der sich irgendwo der Rinnkendl-Steig hinaufschrauben sollte. Aus der Ferne war kein klarer Routenverlauf zu erkennen.
Nach vielen, vielen, vielen Fotos erreichten wir um 12:00 Uhr einen Wegweiser laut dem wir bis zur Kühroint-Alm 3 1/2 Stunden brauchen sollten, darüber hinaus war diese Tour als schwarze Wanderroute ausgezeichnet. Das versprach ein wenig Abenteuer. 😎
Der Pfad am Ufer wurde schmaler und wir entdeckten die ersten rot-weißen Markierungen, die uns für den weiteren Verlauf sehr zuverlässig begleiten sollten. Es dauerte nicht lange, bis der Weg merklich aufsteilte und so stiegen wir auf dem matschigen Waldboden bergan. Viel Aussicht hatte man hier zu Beginn durch den dichten Wald allerdings nicht. 😅 Etwa zwanzig Minuten später erreichten wir die erste lichte Stelle. Der Blick auf den Königssee und St. Bartholomä war wunderschön, während die Mittagssonne uns gnadenlos grillte. 😬
Der Weg wurde schmaler, steiler und "pinseliger", wie DF und ich sagen, also grasiger. 😅 Auch die ersten seilversicherten Stücke tauchten auf, während sich die Waldpassagen mit den offenen Abschnitten abwechselten. Eins blieb der Weg aber durchgängig: steil!
Nach einer knappen Stunde hörten wir von unten lautstarke Stimmen. Eine Gruppe von vier jungen Männern kam mit beachtlichem Tempo aber mit mindestens ebenso beachtlicher Lautstärke näher. Sie unterhielten sich ausschließlich brüllend oder schreiend, damit auch der erste und der letzte Mann sich noch verstehen konnten - und der Rest der Menschen im Wald. DF und ich zogen es vor die vier passieren zu lassen, um wortwörtlich in Ruhe filmen zu können. Als sie an uns vorbeigingen, war nicht zu übersehen, dass wir zwar schwitzten, die vier Kerle im Gegensatz zu uns aber regelrecht zerflossen...
Das Gelände blieb gleichermaßen abwechslungsreich, während wir unseren Weg fortsetzten. Nur unwesentlich später hatten wir die Vier eingeholt. Sie saßen an einer schattigen Stelle und machten Pause. Als DF und ich an ihnen vorbeigingen, rief mir einer betont locker hinterher, dass wir ihnen auf der Kühroint-Alm schon einmal Bier bestellen sollten. Meine Antwort, dass das dann alkoholfrei sein würde, hat ihm so gar nicht geschmeckt. 😂
DF und ich kamen in dem für uns mäßig anspruchsvollen Gelände gut vorwärts. Der Wald wurde lichter mit jedem Meter, den wir aufstiegen und die Tiefblicke waren ein Traum. 😊 Passagen mit Trittstiften, Stahlseilen und treppenähnlichen Konstruktionen nahmen nun auch deutlich zu.
Gegen 13:25 Uhr erreichten wir eine steile Wand mit vielen Tritthilfen und Drahtseil, die geradezu schrie "Fotos!!!"! 😍 Außerdem war man hier kurz im Schatten und hielt sie sengende Sonne ein wenig besser aus. 😅
Der Rinnkendlsteig zeigte sich nun von seiner anspruchsvolleren Seite. Das Gelände wurde ausgesetzter und wir hatten für ein längeres Stück fast durchgängig Seilversicherungen. DF und ich überholten hier zwei Pärchen, von denen eines ängstlich am Rand saß und sich offenbar zunächst nicht weiter traute. Beim zweiten Pärchen war die Frau offenbar recht ängstlich und am Seil in Zeitlupe unterwegs. DF und ich beruhigten sie ein wenig und sagten, dass sie sich auf keinen Fall stressen sollten. Beide ließen uns dankenswerterweise vorbei und so befanden wir uns schnell wieder in einem Waldstück. Die Treppen und Steighilfen zuvor waren teils sehr rustikal, wenn nicht ramponiert, gewesen. 😅
Im Wald ging es nun parallel zum Hang und teilweise mussten wir ein wenig absteigen. Der Steig blieb durchgängig schmal und verzieh hier definitiv keine Fehler. Wir bewegten uns immer mehr vom See weg und die Aussicht nahm ab. Um 14:10 Uhr hatten wir schließlich den Wegweiser oberhalb der Archenkanzel erreicht - und waren damit definitiv zurück in der Zivilisation und auf bekannten Wegen. 😁
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| Ich liebe diese kleinen Wege. 😊 |
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| Vorsichtig abwärts! |
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| Ein letzter Rückblick zum See. |
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| Lustige, leichte Stufen. |
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| Das Gelände bleibt anregend. |
Wir folgten dem gut ausgebauten und deutlich leichteren Weg zur Kühroint-Alm, an der wir keine 25 Minuten später vor einem herrlichen Apfelstrudel mit Vanillesauce saßen. 😋
Um 14:55 Uhr starteten DF und ich unseren Rückweg und bis zu diesem Zeitpunkt waren die vier Männer vom Rinnkendlsteig immer noch nicht an der Alm angekommen. Die hatten wir wohl mächtig abgehängt. 😅 Wir folgten zunächst der Beschilderung in Richtung Königssee. Über einen blauen Wanderweg sollte es für 2 1/4 Stunden hinab ins Tal gehen.
Zunächst gestaltete sich der Abstieg recht gutmütig. Über schöne, kleine Pfade führte der Weg uns durch den lichten Bergwald, so dass wir die Aussicht genießen konnten. Eine Viertelstunde später kreuzten wir einen breiten Forstweg und dort sagte die Beschilderung, dass uns nur noch 1 3/4 Stunden vom Königssee trennen sollten. Irgendwie waren wir wieder mal vor der Zeit unterwegs. 😂
Der Weg wurde breiter und zunehmend steiler. Zehn Minuten später passierten wir den nächsten Wegweiser, der behauptete, dass uns noch 1 1/2 Stunden bevorstanden. Unser "Vorsprung" war an dieser Stelle ein wenig geschrumpft. 😅 Was nun folgte, war keine wirkliche Freude. Der an sich einfache und breite Weg führte kompromisslos steil am Berg hinab, was das Gehen unglaublich anstrengend machte. Schließlich fanden wir uns Vis-à-Vis mit dem Grünstein und seinen Klettersteigen wieder. Die Perspektive war auf jeden Fall interessant, auch wenn der Weg eher unangenehm war.
Um 16:00 Uhr hatten wir den Einstieg zu den Grünstein-Klettersteigen erreicht und wussten, was uns jetzt bevorstand. Der breite, schottrige Weg würde mindestens so steil bleiben oder nochmal steiler werden - und auch die kurze Passage mit den künstlich angelegten Stufen brachte keine wirkliche Erleichterung. Gegen 16:30 Uhr war es geschafft und DF und ich waren wieder in Schönau angekommen. Die fast ebenen Pfade waren eine willkommene Abwechslung nach diesem erstaunlich direkten Abstiegsweg.
So hatten wir am Ende insgesamt 18,4 km mit 1.225 Hm zurückgelegt - und all das ohne einen einzigen Gipfel. 😅
Ein Video von DF ist bereits im Entstehen und wird natürlich verlinkt. 😉
Fazit zur Tour:
Nun haben DF und ich die berühmte Überfahrt nach St. Bartholomä auch einmal absolviert - und ehrlich gesagt: das reicht uns auch. 😅 Es war ein Erlebnis und auf dem Königssee ist es auch wirklich schön, aber die Touristenmassen plus "Getröte" wirken doch eher abschreckend. 😅
Die Reste der Eiskapelle waren immer noch sehr beeindruckend, vor allem der große Bogen, auch wenn sie gleichzeitig ein äußerst trauriges Bild abgaben. 😥 Der Zustieg dorthin ist an sich kein Problem, aber da es in der Ecke überall bröselt und bröckelt, ist ein gewisser Sicherheitsabstand durchaus angeraten.
Der Rinnkendlsteig war vor allem im unteren Teil etwas langwierig, da es praktisch gar keine Aussicht gab. Weiter oben wurde der Steig mit den Blicken auf den Königssee und den steileren Passagen durchaus spannend und abwechslungsreich. Für einen "richtigen" Klettersteig fehlt da aus meiner Sicht allerdings noch etwas. Um sich jedoch an ausgesetztere, schwarze Pfade heranzutasten, ist er gut geeignet. 😄
Bis zur nächsten Schandtat! 😇
Eure Katharina


















































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