Hi! 😀
Da DF und ich im Stubai wieder hoch hinaus wollten, war es an der Zeit für eine Akklimatisierungstour, die uns über 3.000 m bringen sollte. 😉
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| Ein namenloser See auf der anderen Seite des Daunjochs. |
In den vorangegangenen Urlauben hatten wir uns bereits zwei Mal bis zum Schaufeljoch auf über 3.000 m bringen lassen und damit die leichten und nahen Gipfelziele an den Stubaier Gletschern mit Schussgrubenkogel und Schaufelspitze bereits erklommen. Doch zum Glück fand sich mit dem Hinteren Daunkopf ein einfacher Dreitausender, der mit Bahnunterstützung eine moderate Tour ergab. Auch wenn nicht alles so lief wie ursprünglich geplant - aber lest selbst. 😅 Wir starteten um 08:10 Uhr mit der Gletscherbahn und ließen uns ganz entspannt zur Bergstation auf 2.888 m tragen.
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| Ein gut bekannter und immer wieder schöner Anblick. 😊 |
Dort trafen wir um 08:30 Uhr unseren alten Bekannten, die Mammutrutsche, wieder! 😌 Inzwischen war auf der Besucherplattform ein riesiger, cooler Wegweiser hinzugekommen, den man mit einem Bild gar nicht vollständig ablichten konnte.  |
| Mammut und Wegweiser. |
Laut Kartenprogramm sollte sich auf der Rückseite des Gebäudes ein Fahrweg befinden, der als Zubringer zu einem kleinen Pfad diente. Da man aufgrund einiger Absperrungen nicht vom Mammut aus direkt gehen konnte, umrundeten DF und ich die Bergstation, nur um auf halber Strecke von einem "Durchgang verboten"-Schild begrüßt zu werden! 😕 Da auf der Fahrstraße reger Betrieb mit schwerem Gerät herrschte, war es definitiv keine Option trotz des Schildes weiter zu gehen.  |
| Ein Blick hinab zur Mittelstation. |
Ein schneller Blick ins Kartenprogramm und wir entschieden uns dafür zu den Liftstationen der Skilifte Gamsgarten abzusteigen. Damit würden wir zwar etwa 200 Höhenmeter verlieren, aber wieder in die Nähe eines möglichen Zustiegs gelangen. |
| Da hinten (leicht links der Mitte) ist unser Tagesziel - der Hintere Daunkopf. |
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| Gute Laune auf matschigen Fahrstraßen. Aber kalt war es! 😅 |
Zunächst folgten wir auch hier einer matschigen Fahrstraße, die in steilen Serpentinen hinab führte. Als wir uns noch etwa 50 Höhenmeter oberhalb des Skigebiets befanden, fanden wir einen großen Felsen, auf den mit roter Farbe "D Hütte" für Dresdner Hütte" geschrieben stand und direkt daneben führten Pfadspuren hinunter. So sparten wir uns zumindest einen großen Schlenker des Fahrwegs und erreichten um 09:15 Uhr den Gamsgarten. |
| Der Abzweiger für Wanderer. |
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| Skigebiet Gamsgarten voraus. |
Ich darf euch sagen, dass es etwas unwirkliches und auch gruseliges hat, wenn man im Sommer durch ein ruhendes Skigebiet läuft. Die Kinderlifte, die ausgehängten Sitze und die weiteren Attraktionen lagen dort wie ein vergessener Jahrmarkt. 😅 Unterhalb des Skigebiets erreichten wir nach zehn Minuten den ersten Wegweiser, der auf unser Tagesziel verwies.  |
| Skigebiet im Sommer. 😅 |
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| Der erste Wegweiser für unser Ziel! 😎 |
Wir folgten einem breiten Fahrweg zur Talstation des Daunjoch-Skilifts. Nur wenige Meter hinter diesem führte der Fußweg links mit guten Markierungen weg von der Fahrstraße.  |
| Erst einmal dem Fahrweg nach... |
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| ...zur Talstation Daunjoch. |
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| Weiter geht es über diesen Bach. |
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| Man beachte die kreative Markierung links von DF. 😄 |
DF und ich marschierten auf einem vorbildlich markierten Pfad zunächst seitlich der Stützen des Sessellifts und schließlich schlängelte sich der Weg zwischen diesen hindurch. Bis auf eine kleine, rutschige Stufe, an der man wegen des nassen Untergrunds und der Steilheit etwas aufpassen musste, war das Gelände angenehm gutmütig.  |
| Nun geht es endlich nach oben. |
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| Selbst die Stützpfeiler durften für Markierungen herhalten. 😅 |
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| Ein Blick zurück lohnt sich auch. 😍 |
Dabei konnte man die immer besser werdende Aussicht auf das Gebiet der Stubaier Gletscher umso mehr genießen. 😍 Auch wenn uns der Anblick auf den Fernauferner sehr erschreckte. Dieser war in den letzten zwei Jahren extrem geschrumpft und nur noch ein Schatten seiner selbst. 😟 |
| Die Bergstation des Daunjoch-Lifts und im Hintergrund leuchtet das Gipfelkreuz vom Hinteren Daunkopf. |
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| Schöne, glänzende Steine. 😊 |
Um 10:35 Uhr erreichten wir die Bergstation des Daunjoch-Lifts, an welcher der Weg links vorbei führte. Nun wurde das Gelände immer felsiger, wobei auch das nicht langweilig wurde, da es wunderschöne, schimmernde Felsen gab. Wer weiß woher dieser Effekt kommt oder was es damit auf sich hat, darf sich gerne mit DF und mir in Kontakt setzen. 😉 An dieser Stelle hätte übrigens der ursprünglich geplante Weg irgendwo dazustoßen sollen, aber in all dem Schutt und Geröll haben wir nicht einmal eine Pfadspur erahnen können. Vielleicht gab es den Weg schon gar nicht mehr. 😶 |
| Ein Markierungsstange. |
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| Ab geht es in die Felswüste. |
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| DF vor dem ersten Schneekontakt. |
Der weitere Weg führte geschickt durch das Felsenlabyrinth und wir hatten tatsächlich zwei Mal Schneekontakt. Beim zweiten Schneefeld mussten wir allerdings ziemlich vorsichtig sein, da der Schnee am Rand weich war und man tiefer durchbrechen konnte.  |
| Am zweiten Schneefeld - und der Weg führte natürlich mitten drüber. |
Um 11:00 Uhr hatten wir mit dem Daunjoch auf 3.057 m unsere nächste Zwischenetappe erreicht. Von hier hatten wir eine grandiose Aussicht auf einen namenlosen, schönen Bergsee und den imposanten Sulztalferner. Auf der anderen Seite des Gletschers ragte beeindruckend und abschreckend die Wilde Leck in den Himmel, hinter der sich die Ötztaler Alpen erhoben. 😀
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| Daunjoch erreicht! |
Holprig und steil, aber immer noch unschwierig ging es weiter hinauf. Zwanzig Minuten später standen wir auf dem breiten Gipfelplateau des Hinteren Daunkopfs mit 3.225 m und hatten unser Tagesziel damit erreicht. 😁 |
| Kurz vorm Gipfel mit rustikalen Markierungen. |
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| Das schöne Gipfelkreuz noch einmal in groß. 😄 |
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| Der Blick hinab ins Stubaital. |
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| Die Aussicht zur Wilden Leck. |
DF und ich kamen mit Filmen und Fotografieren bei diesem Gipfel genau zwischen Stubai- und Ötztal fast nicht hinterher. 😅 Die Aussicht, die sich bot, war einmalig schön. 😍 Nach einer ausgiebigen Gipfelpause ging es für uns auf dem Aufstiegsweg wieder hinab.  |
| DF mit Bergpanorama. 😊 |
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| Die Racker waren natürlich auch dabei. 😂 |
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| Team Stoffel am Gipfel des Hinteren Daunkopfs. 😁 |
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| Traum-Panorama bis zum Zuckerhütl. 😍 |
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| Blick hinab auf der Ötztaler Seite zur Amberger Hütte. |
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| Was ein cooles Gipfelbuch! 😀 |
Da der Weg bereits im Aufstieg angenehm und unschwierig gewesen war, bereitete er auch beim Abstieg keine Probleme. Da wir jedoch keine Lust hatten wieder bis zur Bergstation der Eisgratbahn aufzusteigen, bogen wir unterhalb des Skigebiets Gamsgarten, genauer gesagt beim Murmeleslift, links ab. Von dort aus führte ein gut markierter und einfacher Pfad in Richtung der Dresdner Hütte und damit zur Mittelstation der Eisgratbahn.  |
| Alles für die Kunst! 😄 |
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| Die Aussicht ist einfach klasse! |
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| Und die Laune ist super! 😂 |
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| Abzweigung unterhalb des Murmeleslifts. |
Auf diesem Weg wurde es deutlich voller und man merkte die Nähe zur Hütte und den Liften deutlich. DF und ich mussten uns teilweise an regelrechten Karawanen vorbei quetschen. 😶Es war in Teilen erschreckend wie überfordert manche Menschen bereits mit diesen einfachen Passagen waren - und wie uneinsichtig, wenn man vorsichtig fragte, ob man vorbei dürfte. 😬 |
| Der gute Pfad ist erreicht. |
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| Wieder bestens beschildert! |
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| Die Dresdner Hütte kommt in Sichtweite. 😄 |
Um 14:00 Uhr war es soweit und wir hatten die Dresdner Hütte erreicht, wo wir uns das Bergsteigeressen gönnten. 😋 Danach schwebten wir gemütlich mit der Gondel zurück zur Talstation. 😊Zwar waren die Wege am Anfang gesperrt oder gar nicht existent, aber dafür war die Tour ab dem Gamsgarten eine wunderschöne, unschwierige Wanderung. Der Hintere Daunkopf ist für einen 3.000-er ein leichter und aussichtsreicher Gipfel, der bis auf die "übliche" Trittsicherheit keine besonderen Eigenschaften von seinem Begeher fordert. 😊 Aus unserer Sicht wäre der Aufstieg bis zum Gipfel eher ein roter Wanderweg. 😗
Alles in allem war es eine sehr entspannte Akklimatisierungstour mit beeindruckenden Panoramen und DF und ich konnten eine weitere Ecke rund um die Stubaier Gletscher erkunden. 😀
Bis zur nächsten Schandtat! 😊
Eure Katharina
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